SCHEMACOACHING FRANKFURT

„Schon wieder habe ich den gleichen Fehler gemacht wie immer in meinem Leben“, wieso passiert mir fortwährend das Gleiche?“ - „ es läuft ständig nach dem gleichen Schema in meinen Beziehungen“


Schemafokussiertes Coaching nimmt die frühen Prägungen der Kindheit, die durch Sinnesreize entstandenen Erlebnisse auf, die emotional bedeutsam waren. Dabei ist im Gehirn ein bestimmtes Muster von Nervenzellen gleichzeitig aktiv. Ist das Erlebnis emotional bedeutsam und tritt intensiv, lange anhaltend und wiederholt auf, werden die aktivierten Neuronen besser miteinander verbunden. Sogenannte Schemata entstehen.

Das führt dazu, dass beim späteren Eintreffen eines ähnlichen Reizes dieser Zellverband bereit ist, schneller und leichter aktiviert zu werden. Aus einem vorübergehenden Erlebnis ist eine körperliche Struktur geworden, die unser weiteres Erleben und Verhalten in die angelegten Bahnen lenken möchte. Das sind die Grundlagen allen Lernens und der Gewohnheitsbildung. Dadurch tritt das einmal angelegte Erleben und Verhalten immer häufiger und automatischer auf: „Man sieht was man kennt und tut was man kann“. Diese verhaltenssteuernden inneren Strukturen (Schemata) können nur verändert werden, wenn sie aktiviert sind und dabei durch neue Erlebnisse neue Erfahrungen zunächst gemacht und dann durch Übung „eingebrannt“ werden. Das geschieht im Schemacoaching. Durch bewusste Aktivitäten in der Hirnrinde wird dabei „von oben“ die spontan („von unten“) aktivierten Muster und Erlebensweisen eingewirkt, die automatisierten alten Reaktionsweisen werden gehemmt und neue Reaktionen eingeübt. Damit sind die alten Muster nicht weg, aber sie beeinflussen nicht mehr so stark das gegenwärtige Handeln.

Das Schemacoaching verbindet eine verstehensorientierte Klärungsarbeit mit einer handlungsorientierten,strukturierten Veränderungsarbeit.

© 2017 Irene Roth, Psychotherapeutin und Coach, Frankfurt-Westend

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